
JOHNNY DEPP startete seine Karriere als Musiker der Rockband The Kids, die ihn nach Los Angeles brachte. Als die Band sich auflöste, wandte er sich der Schauspielerei zu. Seinen ersten wichtigen Job erhielt er in A NIGHTMARE ON ELM STREET („Nightmare – Mörderische „Träume“, 1984). Diesem schlossen sich Rollen in mehreren Filmen an wie Oliver Stones Oscar®-Gewinner PLATOON („Platoon“, 1986). Seinen Durchbruch feierte er schließlich als Undercover-Detective Tom Hanson in der beliebten TV-Serie „21 Jump Street“, der er vier Staffeln erhalten blieb. Anschließend spielte er die Titelfigur in John Waters’ CRY BABY („Cry-Baby“, 1990).
Seine fesselnde Darstellung der Titelfigur in Tim Burtons EDWARD SCISSORHANDS („Edward mit den Scherenhänden“, 1990) katapultierte ihn in die Liga der gefragtesten Hollywood-Schauspieler und bescherte ihm seine erste Golden-Globe-Nominierung als bester Schauspieler. Eine weitere Globe-Nominierung folgte für seine Performance in der schrägen Liebesgeschichte BENNY & JOON („Benny und Joon“, 1993) von Jeremiah S. Chechik.
Mit Tim Burton arbeitete Johnny Depp erneut bei dem von der Kritik hochgelobten ED WOOD („Ed Wood“; 1994) zusammen, seine schauspielerische Leistung bescherte ihm eine weitere Nominierung bei den Golden Globes.
Sein Regiedebüt THE BRAVE („The Brave“, 1997), in dem er an der Seite von Marlon Brando auch mitspielte, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gregory McDonald. Das Drehbuch verfasste Depp gemeinsam mit seinem Bruder D.P. Depp.
In die Rolle des Captain Jack Sparrow schlüpfte er unlängst zum vierten Mal in Rob Marshalls PIRATES OF THE CARIBBEAN: ON STRANGER TIDES („Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“, 2011). Die anderen Titel der Erfolgsreihe sind Gore Verbinskis PIRATES OF THE CARIBBEAN: AT WORLD’S END (Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt, 2007), PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MAN’S CHEST („Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2“, 2006), der über eine Mrd. Dollar einspielte und damit der dritterfolgreichste Film aller Zeiten ist, und PIRATES OF THE CARIBBEAN: THE CURSE OF THE BLACK PEARL („Fluch der Karibik“, 2003). Mit letztgenanntem erhielt Johnny Depp seine erste Oscar®-Nominierung sowie Nominierungen bei den Golden Globes und British Academy of Film and Television Arts Awards (BAFTA) und den Preis der Screen Actors Guild Award.
Seine zweite Oscar®-Nominierung, wie auch Nominierungen bei den Globes, Screen Actors Guild Awards und BAFTA Awards bescherte ihm die Rolle des J.M. Barrie in Marc Forsters FINDING NEVERLAND („Wenn Träume fliegen lernen“, 2004), in dem er an der Seite von Kate Winslet und Freddie Highmore spielte. 2004 war Depp in THE LIBERTINE („The Libertine“, 2004) als der Poet und Frauenheld John Wilmot, Earl of Rochester, der im 17. Jahrhundert gelebt hat, in den Kinos vertreten.
2005 vereinten sich Depp und Tim Burton ein weiteres Mal für CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY („Charlie und die Schokoladenfabrik“, 2005) und sicherte sich damit eine weitere Nominierung als bester Schauspieler bei den Golden Globes (in der Kategorie Comedy or Musical). Bei Burtons CORPSE BRIDE („Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“; 2005), der als bester Animationsfilm 2006 für einen Academy Award® vorgeschlagen wurde, war Depp als Sprecher zu hören. 2008 erhielt Depp seine dritte Oscar®-Nominierung als bester Schauspieler für Tim Burtons SWEENEY TODD: THE BARBER OF FLEET STREET („Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“, 2007). Gewonnen hat er für diese Rolle einen Golden Globe.

2009 spielte Depp den legendären Verbrecher John Dillinger an der Seite von Christian Bale und Oscar®-Gewinnerin Marion Cotillard in Michael Manns PUBLIC ENEMIES („Publick Enemies“, 2009). 2010 war er als Mad Hatter in Tim Burtons ALICE IN WONDERLAND („Alice im Wunderland“, 2010) zu sehen und erhielt als bester Nebendarsteller eine weitere Golden-Globe-Nominierung (Kategorie Comedy or Music).
Neben PIRATES OF THE CARIBBEAN: ON STRANGER TIDES, der ebenfalls zu Depps Filmen aus dem Jahr 2010 zählt, wirkte er auch in Gore Verbinskis RANGO („Rango“, 2011) mit. Unlängst beendete er zudem die Dreharbeiten an Tim Burtons DARK SHADOWS (2012), den er auch über seine Firma Infinitum Nihil mitproduzierte.
Seine Filmographie umfasst außerdem Florian Henckel von Donnersmarcks THE TOURIST („The Tourist“, 2010), David Koepps SECRET WINDOW („Das geheime Fenster“; 2004), Robert Rodriguez’ ONCE UPON A TIME IN MEXICO („Irgendwann in Mexico“, 2003), Albert und Allen Hughes’ FROM HELL („From Hell“, 2001, Ted Demmes BLOW („Blow“, 2001), Lasse Hallströms CHOCOLAT („Chocolat... ein kleiner Biss genügt“, 2000), Julian Schnabels BEFORE NIGHT FALLS („Bevor es Nacht wird“, 2000), Sally Potters THE MAN WHO CRIED („In stürmischen Zeiten“, 2000), Tim Burtons SLEEPY HOLLOW („Sleepy Hollow“, 1999), Roman Polanskis THE NINTH GATE („Die neun Pforten“, 1999), Terry Gilliams FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS („Angst und Schrecken in Las Vegas“, 1998) und THE IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS („Das Kabinett des Doktor Parnassus“, 2009), Mike Newells DONNIE BRASCO („Donnie Brasco“, 1997) mit Al Pacino, Jim Jarmuschs DEAD MAN („Dead Man“, 1995) sowie Jeremy Levens DON JUAN DEMARCO („Don Juan deMarco“, 1994), in dem er an der Seite von Marlon Brando und Faye Dunaway auftrat, Lasse Hallströms WHAT’S EATING GILBERT GRAPE („Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“, 1993), Emir Kusturicas ARIZONA DREAM („Arizona Dream“, 1993) und John Badhams NICK OF TIME („Gege die Zeit“, 1995).
"Rum Diary" startet am 2. August 2012 in Deutschland im Kino.
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