
NORA TSCHIRNER (Merida) wurde 1981 in Berlin geboren und sammelte bereits in der Schule Bühnenerfahrungen. 2001 bekam sie nach ersten TV- und Kinoauftritten ihre erste Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie „Die Sternenfänger“. Parallel begann ihr Engagement für den Musiksender MTV, für den sie bis 2007 als Moderatorin tätig war. Der Durchbruch im Kino gelang Tschirner neben Matthias Schweighöfer in der Kultbuch-Verfilmung SOLOALBUM (2003). Seitdem ist sie regelmäßig im deutschen Kino und TV zu sehen.
Ein Millionenpublikum begeisterte sie in Til Schweigers Megahit KEINOHRHASEN (2007), der ihr (gemeinsam mit Schweiger) einen Bambi und den Deutschen Comedy Award einbrachte. Zwei Jahre später folgte das Hitsequel ZWEIOHRKÜKEN (2009), in dem sie erneut als Kindergärtnerin Anna Gotzlowski das Publikum überzeugte.
Zu ihren weiteren erfolgreichen Kinofilmen zählen KEBAB CONNECTION (2004) mit Dennis Moschitto, FC VENUS – ELF PAARE MÜSST IHR SEIN (2006) mit Christian Ulmen, MORD IST MEIN GESCHÄFT, LIEBLING (2008) mit Rick Kavanian und Bud Spencer, VORSTADTKROKODILE 1–3 (2009/2010) als Hannes’ Mutter Kristina, die Kinderbuchverfilmung HIER KOMMT LOLA (2010) sowie OFFROAD (2011) mit Elyas M’Barek. MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS markiert nach ASTERIX UND DIE WIKINGER (2006) und MARMADUKE (2010) die dritte Synchronrolle von Nora Tschirner, in der sie als wildgelockte, beherzte Merida ihr komödiantisches Talent erneut voll ausspielen kann.
International war sie unter anderem in der europäischen Koproduktion BON APPÉTIT (2010) zu sehen, die ihr auf dem 13th Malaga Spanish Film Festival eine lobende Erwähnung als Hauptdarstellerin einbrachte.
Im Fernsehen wirkte sie unter anderem in Jo Baiers „Das letzte Stück Himmel“ (2007) und als analoge Halluzinelle in der skurrilen SF-Reihe „Ijon Tichy: Raumpilot“ (2007/2011) mit.
"Merida - Legende der Highlands" startet am 2. August in Deutschland im Kino. Zum Trailer
Foto: Disney/Pixar/Hanna Boussouar