
"The Hunter" präsentiert sich mit prachtvollen Aufnahmen und mit zwei interessante Schauspieler (Willem Dafoe und Sam Neill). Doch der Film überzeugt größtenteils NUR mit der Optik und kann leider auch nicht das bieten, was es eigentlich sollte. Die Story ist zudem auch etwas überzogen und ist nun wirklich keine bemerkenswerte Geschichte. Dennoch ist dies trotzdem eine interessante Geschichte, da dies eigentlich im Grunde noch nie wirklich erzählt wurde.
Viel Schlechtes kann man zu "The Hunter" wirklich nicht sagen. Doch ein großes Lob kann man ebenfalls nicht über die Lippen bringen. Dem Zuschauer kommt es zudem auch so vor, als ob er einen 2-stündigen Film sieht. Dies beweist, dass der Film an vielen Stellen sehr langatmig ist. Natürlich sind ruhige Momente und Nebenstorys interessant. Doch die Macher sollten nicht den halben Film mit Landschaftsaufnahmen füllen und sollten sich eher der eigentlichen Story widmen.
Wichtig ist hier auch, dass man auf keinen Fall während des laufenden Films mal eben sich einen Tee nebenbei macht, da man dadurch die Spannung garantiert verliert. Man sollte den Film am besten in aller Ruhe anschauen, alles mit verfolgen und sich dabei nicht stören lassen. Nur dann sieht man diesen Film positiv an und kann dazu auch die Emotionen besser wahrnehmen.
Kurz gesagt: Wenn man nicht wegschaut und dabei bleibt, dann will man diesen Film auch letztenlich zu Ende sehen.
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