
David Finchers "Verblendung" ist Anfangs gesagt kein schlechter Film. Die Darsteller haben ihre Leistungen gut abgeliefert und die Umsetzung war zudem auch gut. Doch wenn man David Fincher heißt und solch ein Krimi aus Skandinavien neu verfilmt, muss etwas großartiges entstehen und genau das trifft in David Finchers "Verblendung" nicht zu.
Der Film läuft satte 160 Minuten und baut meiner Hinsicht nie richtig die Spannung auf, die uns der Film eigentlich übermitteln will. Dazu muss man sagen, dass David Fincher den Film wie eine Maschine abgespielt hat. Das heißt, dass der Film ohne Punkt und Komma erzählt. Der Film erzählt und erzählt und der Zuschauer hat nie richtig die Chance das alles auf sich wirken zu lassen. Der Zuschauer muss eher den Film verstehen, da die Story sehr komplex ist und keine Minute verpassen sollte. Doch wenn man alles versteht und gut mit kommt, dann ist dies ein ziemlich guter Film. Doch wenn man einen 160 Minuten Krimi präsentiert, dann finde ich, sollten die Darsteller ihre ganze Schauspielkunst heraus nehmen und die Zuschauer damit überzeugen. Doch dies hat auch hier gefehlt. Alle Schauspieler waren im mittelmäßigen Bereich. Keiner von ihnen war schlecht, jedoch war auch keiner richtig überragend.
Letztendlich ist das größte Problem in David Finchers "Verblendung", dass dieser die Story wie eine Maschine erzählt. Mehr Tiefgang und Emotionen hätte den Film sicherlich nicht geschadet.
Film Insiders Bewertung: ![]()
![]()
![]()
![]()
![]()