Der 1944 in Köln geborene Udo Kier ist seit den Sechzigerjahren einer  der meistbeschäftigten deutschen Charakterdarsteller auf internationaler Ebene. Er wurde zunächst in europäischen Genre- und ExploitationFilmen besetzt, arbeitete dann bei Filmen wie LILI MARLEEN (1981) oder  LOLA (1981) mit Rainer Werner Fassbinder und bei DIE WILDEN FÜNFZIGER  (1983) mit Peter Zadek zusammen. Immer wieder drehte er aber vor allem mit Lars von Trier, für den er unter anderem bei EUROPA ("Europa",  1991), BREAKING THE WAVES ("Breaking the Waves", 1996), DANCER IN THE  DARK ("Dancer in the dark", 2000), DOGVILLE ("Dogville", 2003) oder  MANDERLAY ("Manderlay", 2005) und zuletzt MELANCHOLIA ("Melancholia",  2011) vor der Kamera stand.

Seit den Neunzigern ist Kier häufig auch in den USA tätig. Er drehte  dort unter anderem mit Gus van Sant DAS ENDE DER UNSCHULD ("My private  Idaho”, 1991) und COWGIRL BLUES ("Even Cowgirls get the Blues”, 1993),  ARMAGEDDON –DAS JÜNGSTE GERICHT ("Armageddon”,1998), BLADE ("Blade”,  1998), END OF DAYS – NACHT OHNE MORGEN ("End of Days", 1999) mit Arnold  Schwarzenegger in der Hauptrolle oder mit Werner Herzog MY SON, MY SON,  WHAT HAVE YE DONE ("My Son, My Son, What Have Ye Done", 2009).

Von 2005 bis 2007 spielte Udo Kier 41 Folgen lang eine feste Rolle in  der Kinder-TV- Serie "4 gegen Z". Im deutschen Kino sah man ihn zuletzt in 1 1/2 RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREISSENDEN HERZELINDE  (2008) unter der Regie von Til Schweiger, in Oskar Roehlers LULU & JIMI  (2009), im Publikums- und Festivalerfolg SOUL KITCHEN (2009) von Fatih  Akin sowie in Dani Levys Komödie DAS LEBEN IST ZU LANG (2010). 2009  brillierte er außerdem als Beethoven in der erfolgreichen Tatort-Folge  "Platt gemacht".

IRON SKY startet am 5. April in Deutschland im Kino.

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