Zu Beginn kommt der Gedanke: "Ein Endzeit-Horrorszenario aus Deutschland?". So wie jeder andere auch hatte ich hier meine Zweifel. Mir persönlich hat mich der Anfang des Films gar nicht angesprochen. Die ersten 30 Minuten waren in meinen Augen ziemlich langweilig und 0815.

"Extinction: The G.M.O. Chronicles" ist eine Mischung aus "I am Legend" und "28 Days Later" aus Deutschland. Teilweise sind leider auch ziemlich doofe Dialoge dabei, die jedoch anfangs stattfinden, deshalb von mir auch keine Begeisterung vom Anfang des Films. Die Darsteller präsentieren sich nicht so künstlich wie viele andere deutsche Schauspieler. Wenn man diesen Film grob betrachtet, dann ist die Story alles andere als originell und neu. Doch von Zeit zu Zeit entwickelt "Extinction: The G.M.O. Chronicles" in meinen Augen eine völlig eigene Geschichte und kommt ab Mitte des Films richtig in Fahrt.

Was mir in "Extinction: The G.M.O. Chronicles" auch sehr gefällt ist, dass alle Figuren im Film ein eigenes Ich haben und nicht alle vollkommen gleich sind. Die Infizierten sehen recht OK aus. Die musikalische Untermalung ist meiner Hinsicht manchmal nicht so ganz treffend. Die Kameraführung ist sehr gut und präsentiert die kalte und leere Welt perfekt. Das Ende des Films ist überraschend, jedoch nicht die beste Lösung. "Extinction: The G.M.O. Chronicles" ist ein Endzeit-Überlebensthriller aus Deutschland, dass überraschend gut ist, doch leider mit vielen Macken hervorsticht.


Film Insiders Bewertung: